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05.07.2010

 
Im Religionsunterricht haben die Kinder der zweiten Klasse mit ihrer Lehrerin, Christina Rückert, von der Sintflut gehört, sie haben Noah kennen gelernt und das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen betrachtet, den Regenbogen. Alle SchülerInnen zeigten viel Interesse an diesen bunten Farben am Himmel. So beschloss die Lehrkraft mit dem Rahmenthema „Komm mit zum Regenbogen!“ den Kindern dieses Naturschauspiel näher zu bringen.
Zwei ganze Wochen beschäftigten sich die Buben und Mädchen mit dem REGENBOGEN. Sie lernten, wie dieser entsteht und wie man einen solchen Bogen selbst „herstellen“ kann.
Der bunte Bogen zog sich dann durch alle Fächer hindurch.
In Kunsterziehung entstanden wunderschöne Pinseldrucke.

Im Musikunterricht sangen die Kinder ein Regenbogenlied, das sich ihre Lehrerin ausgedacht hatte, und begleiteten es mit Rhythmussäckchen. In Mathematik und Deutsch wurde nur noch in Regenbogenfarben geschrieben, was allen Kids sehr viel Spaß machte.
Im Religionsunterricht werden die Kinder noch das „Gebet um Lebensfarben“ kennen lernen. Ganz toll fanden die Kinder die täglichen Fantasiereisen.
Diese waren hervorragend dazu geeignet, das „Stillsein“ zu lernen, sich dabei zu entspannen und im Kopf auf Reisen zu gehen. Über eine grüne Wiese ging es in die einzelnen Regenbogenfarben hinein. Die Kinder „reisten“ ins Land ROT, ins Land „ORANGE“ …usw.
 In eifriger Gruppenarbeit wurde dann herausgefunden, wo im Klassenzimmer die bestimmte Farbe versteckt ist, wo man sie im täglichen Leben finden kann (Internetbilder!) und welche Bedeutung die Farbe im Allgemeinen und für uns im Besonderen hat. Auch jeweils 24 Fähnchen wurden in der Gruppe gefertigt. So entstanden an der Tafel, an den Seitenschränken und auf dem Präsentationstisch immer neue Regenbögen. 
 
Am Schluss jeder neuen Regenbogeneinheit gab es dann etwas in der behandelten Farbe zu essen, was die Kinder sehr genossen. Im Land ROT gab es Erdbeeren, im Land ORANGE Orangenschnitze aus Weingummi, im Land GELB Vitamin C-Brause-Tabletten mit Zitronengeschmack, im Land GRÜN Waldmeisterwackelpudding und im Land BLAU blaues Esspapier. Die Farbe LILA wurde extra behandelt und es gab am Ende der Stunde einmal nichts Essbares, sondern lila „Traumcreme für gute Gedanken“ zum Eincremen.
Den Abschluss des Regenbogenthemas bildete ein langer Schulabend. Alle Kinder hatten dazu auch ein T-Shirt in einer Regenbogenfarbe an, so dass ein „lebendiger“ Regenbogen entstand.
 
Von 19.00 – 21. 15 Uhr hörten die Zweitklässler das Regenbogengedicht von J. Guggenmos, sie machten eine Fantasiereise zum Ende des Regenbogens und fanden dort wahrhaftig einen Schatz, sie hörten sanfte Regenbogenmusik und massierten sich dabei gegenseitig mit Igelbällen, sie lasen das Maxipixibuch „Elmar rettet den Regenbogen“ und verzierten Kerzen mit einem Regenbogen.
Um 21.15 Uhr hatte ein hilfsbereiter Papa dann im Schulhof ein kleines Lagerfeuer entzündet, an dem die Kinder Stockbrot, das fleißige Mamis zubereitet hatten, rösten konnten.
Gegen 22.30 Uhr gab es noch einmal etwas Traumcreme für schöne Träume und alle Kinder gingen müde, aber glücklich nach Hause.
(Interessierte Eltern können sich in der Aula der Grundschule die ganze Sequenz
mit allen Bildern bis Schuljahresende noch anschauen.)
 
gez.: Christina Rückert


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