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26.07.2010

Jeder von uns kennt sich in Schweinfurt aus, dachten wir jedenfalls. Jeder weiß, wo es die besten Geschäften und das leckerste Eis gibt. Aber:
Wer kennt den "Jungfernkussturm" und die alte Brücke vor dem Spitaltor? Wer weiß, wie im Schrotturm Schrot hergestellt wurde?


All dies durften die Kinder der Klasse 4b am 26. Juli 2010 erfahren. Um 8.30 Uhr trafen wir uns - gemeinsam mit der Klasse 4a - am Rückert-Denkmal mit unseren Stadtführerinnen Frau Warmuth und Frau Barth.

Sogleich ging es zur alten Stadtmauer, die zum Großteil in Schweinfurt wieder aufgebaut wurde. Frau Barth führte uns zum "Weißen Turm", in den wir auch hinabstiegen. Unter diesem befindet sich ein Kellergewölbe mit einem Geheimgang. Es wird vermutet, dass unter Schweinfurt früher einmal ein Gängesystem vorhanden war, das bei Angriffen der Bevölkerung Fluchtmöglichkeiten gab.

An der Mauer führte unser Weg weiter vorbei am Mühlturm zu den noch bestehenden Türmen. Durch eine Wendeltreppe konnten wir die Stadtmauer einfacher erobern als vielleicht unsere Vorfahren...

 An der Salvatorkirche zeigte uns Frau Barth, wo vor über 600 Jahren einmal eine Burg vermutet wird. Nur noch die Reste der damaligen Kirche, an die nun die Salvatorkirche angebaut wurde, zeugen davon.

Weiter geht es durch den Zürch (heißt übrigens "Tierkot") am Ebracher Hof vorbei zum Schrotturm. Hier erklärte uns Frau Barth, wie damals das Schrot in der Deutschland-weit einzigen Fabrik hergestellt wurde.

Wir konnten erahnen, wo früher die erste Stadtmauer verlief und liefen über den alten Friedhof zum Jungfernkussturm.

Dort wurde es dem einen oder anderen Schüler doch etwas gruselig, als die Sage erzählt wurde. Verbrecher sollen an dieser Stelle nämlich eine Jungfer küssen, die aber aus Eisen bestand und den Küssenden enthauptete.... Harte Zeiten damals!

Schließlich betrachtete wir noch die alte, wiederhergestellte Brücke am ehemaligen Spitaltor. Durch das heutige Ämtergebäude und den Mainpost-Standort kann man über eine Treppe nach unten dieses imposante Bauwerk, das bei Bauarbeiten gefunden wurde, bewundern. Wirklich ein Besuch wert!
Gerne nutzen wir einen der drei Bögen, um noch ein letztes Klassenfoto in diesem Schuljahr zu machen:

Nach dieser überaus interessanten Führung hatten sich alle ein Eis und eine Pause in den Wehranlagen verdient. Toll, was man alles über Schweinfurt erfahren kann! Da staunte auch Frau Westerhausen....

Wir sagen auf diese Weise noch einmal Martina Barth herzlichen Dank für die kurzweiligen zwei Stunden!

 



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